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Montag, 30. April 2018

Wie dir ein Rendezvous mit dir selbst helfen kann!

Es war im Jahr 2001. Ein wunderschöner Oktober-Tag und der 80. Geburtstag meiner Mutter.
Sie war schon am Abend zuvor angereist, damit wir ihren großen Tag entspannt feiern konnten. Der Ausflug hatte uns allen gefallen und wir wollten vor dem Essen noch einen Aperitif auf dem Balkon trinken, da sah ich die traurigen Augen meiner Mutter als sie sagte:
"Eigentlich wollte ich meinen Geburtstag gar nicht feiern. 80 Jahre sind vergangen und ich habe noch nicht gelebt!"
Das hat mich so erschüttert, dass ich mir damals schon versprach, alles dafür zu tun, dass ich einmal mit Freude, Stolz und Zufriedenheit auf mein Leben blicken kann.


Egal ob du dich gar nicht erst an die Liste mit den Eigenschaften traust, am liebsten nur deine Wunschvorstellungen ankreuzt, frustriert bist, weil alle anderen eh viel besser sind oder am liebsten gar nicht an dein Lebensende denken möchtest, weil alles so schlimm ist.......
es gibt dafür einen Grund:

Du hast Angst !

Angst davor......

dass du so wie du bist nicht gemocht wirst.
dass du dein Leben eh nie verändern kannst.
dass du nicht gut genug bist.
erfolgreich und glücklich zu werden, weil du denkst "das habe ich nicht verdient!"
dass du eh alles falsch gemacht hast und dein Leben jetzt auch nicht mehr zu "retten" ist.

Doch bevor das passiert, beginne noch heute damit deine Ängste zu überwinden, Grenzen zu sprengen, dich zu heilen, damit du dich besser kennen lernst, dich damit zu dem Menschen entwickeln kannst, der du sein möchtest. und dir das erfüllen kannst, was du dir wünscht.


Wie du deine Blockaden/ Ängste heilen kannst!


1. Sage JA zu dem Leben, wie es gerade ist und zu dir, so wie du gerade bist - denn es ist genau richtig so!


2. Statt dich zu verurteilen sage besser zu dir selbst "Boa, macht mir das jetzt wieder zu schaffen, aber ich probiere anders damit umzugehen und eine Lösung zu finden"!


3. Gehe kleine Schritte!

Beschäftige dich regelmäßig mit nur einem Thema. Trage dir dazu die Zeit, die du dir für dich nehmen möchtest, in deinen Kalender ein, denn sonst ist immer etwas anderes wichtiger.
Mache öfters Pausen und lobe dich für jede Auseinandersetzung, auch wenns dir noch so lächerlich erscheint.


4. Probiere es mit Leichtigkeit!

Suche dir für den Anfang Themen, die dir leichter fallen!


5. Schaue auf die Eltern deiner Kindheit!

Das bedeutet, dass du dich traust bei Blockaden in deiner Vorstellung in deine Kindheit zurück zu gehen.
Mache dir bewusst, dass es damals viele Situationen gab, die dich verletzt haben.
Fühle nochmals kurz das Gefühl von damals, den Schmerz, die Demütigung, die Angst, die Wut....
Verstehe, dass tief vergraben in deiner Kindheit der Schlüssel zu deiner Veränderung und deiner wirklichen Persönlichkeit liegt und dass diese endlich ans Licht kommen möchte....


6. Umarme dich selbst und schenke dir selbst, was du brauchst!

Das liest du doch bestimmt auch oft und es klingt immer so leicht, doch manchmal ist es in Situationen, in denen es dir schlecht geht, sehr anspruchsvoll genau das zu finden.
Aber ich kann dich aus eigener Erfahrung ermutigen, es ist Übung und mit der Zeit lernst du immer besser, was dir hilft.


7. Nutze die Kraft einer Aufstellung!

Mit Hilfe einer Aufstellung ist es möglich die Blockade (die Angst) zu sehen, wahrzunehmen und zu fühlen woher sie kommt.
Wenn du nicht weiter kommst sitzt meistens ein Glaubenssatz deiner Eltern oder Großeltern tief in dir oder du wurdest stark durch ihr Leben und ihr Verhalten geprägt.
Du kannst dich aber auch sehr verbunden mit deinem Vater oder deiner Mutter fühlen (auch wenn das Verhältnis nicht so gut ist/ war) und aus Liebe zu ihm/ ihr auf dein Leben, deine Entscheidungen, deinen Weg verzichten. Oft leidest du auch mit ihnen mit oder versuchst ihnen sogar die schwere Last abzunehmen.
Ich habe mich viele viele Jahre unbewusst zu meinem Vater auf die Couch gelegt. Immer dann, wenn  ich eine Entscheidung treffen sollte, wenn mein Leben geradezu nach Veränderung schrie, dann war da in mir eine Stimme, die laut rief: "Papa, ich machs lieber so wie du!"

Dich einer Aufstellung zu stellen und dich für dein Thema zu öffnen kann ein erster ganz großer Heilschritt für dich in ein eigenverantwortliches Leben sein, in dem du endlich das findest und lebst, was zu dir wirklich passt.


Vereinbare gerne mit mir einen Termin für eine Aufstellung.

Ich berate dich in meiner Praxis, am Telefon und an einem neutralen Ort deiner Wahl oder besuche dich zu Hause in deiner vertrauten Umgebung.

Mobil 01703517728
life-talk-angelika@gmx.de



Zum Schluss habe ich noch eine Knobelaufgabe für dich.

Male dir die Punkte genau so auf ein Blatt Papier und verbinde alle Punkte mit nur 4 Strichen!



Wenn du diese Aufgabe schon kennst, dann weißt du ja sicher, was ich dir damit sagen möchte und du kannst die Idee bei dir gleich mal ausprobieren ;-))
Falls du die Lösung nicht findest, kein Problem, ich schreibe sie dir am Mittwoch in den Blog bzw. teile sie auf Facebook.


Zum Schluss möchte ich nochmals betonen, dass die Reise in die Veränderung oder das Erfüllen von Wünschen immer bei dir selbst beginnt mit der Frage:


Wer bin ich??

denn wenn du dich besser kennst, dann weißt du auch schneller, was dir gefällt - im Job, in der Partnerschaft, im Umgang mit Freunden und Kollegen.......und dein Leben wird für dich und für andere leichter!!

Ich wünsche dir einen kraftvollen und mutigen Start in deine Woche....

Herzlichst
Angelika



Sonntag, 15. April 2018

Fang doch einfach mal an.....

Ob du dir zur Persönlichkeitsentwicklung oder zum Aufbau eines Business bei Facebook oder YouTube Videos anschaust, an Webinaren teilnimmst oder Seminare besuchst, immer begegnet dir der Satz:

Du musst einfach anfangen etwas zu TUN !! 

Ich selbst habe es wieder einmal erlebt, wie schwer es ist endlich einen Vorsatz in die Tat umzusetzen.
Schon seit einiger Zeit steht bei mir auf der To-Do-Liste Videos drehen, doch ich hatte immer eine Ausrede, obwohl es in mir sagte "Komm Angelika, du redest doch so viel und gerne, das kann doch nicht so schwer sein, ein kurzes Video zu machen".
Doch, war es!
Alle Versuche verliefen im Sand, dann hatte ich meine Idee wieder aus den Augen verloren, dann redete ich mir ein, dass es gar nicht sein muss.........die Gegenargumente sprudelten grad so aus mir raus!
Denn - vor einer Gruppe Menschen reden oder mit einer bestimmten Kundin ist etwas ganz anderes als in ein "Gerät" hinein zu sprechen, von dem keinerlei Reaktion kommen kann.
Ich kann nicht reagieren, wenn ich merke, dass.......
Ich kann nicht erklären, wenn jemand etwas nicht versteht.......usw......

Wir ALLE haben gerne Ausreden um etwas Neues oder Unbekanntes nicht tun zu müssen!!!

Ich bin noch nicht soweit.....
Ich weiß doch gar nicht ob es das Richtige für mich ist....
So schlecht ist das, was ich jetzt habe/ mache doch gar nicht....
Das Neue ist vielleicht gefährlich....
Vielleicht blamiere ich mich total......
Ich traue mich nicht.....


Aber warum ist das so???

In den meisten Fällen stecken Angst und Unsicherheit dahinter !!!
Angst es nicht zu schaffen!
Angst zu versagen!
Angst, dass es eine falsche Entscheidung sein könnte!
Angst vor Kritik!
Angst, dass mich andere nicht mehr mögen oder doof finden!
Angst nicht durchzuhalten!




Wie kannst du dich unterstützen um ins TUN zu kommen?


1. Lege für dich fest, was du ausprobieren möchtest


Ich habe entschieden, dass ich auf jeden Fall Videos drehen möchte.


2. Prüfe, ob die neue Idee, das neue Projekt, dein Vorhaben zu deinem bisherigen Thema passt


Ich habe mir dazu folgende Fragen gestellt:
Passen die Videos zu meinem Business?
Was möchte ich damit erreichen?
Dient es meiner Weiterentwicklung?


3. Überlege dir einen ersten kleinen Schritt


Ich habe mir für eine bestimmte Zeit vorgenommen jeden Tag das Handy und den Selfie-Stick zu nehmen und verschiedenes auszuprobieren, um mich daran zu gewöhnen.....erst einmal nur ins Handy schauen, ein paar Worte sprechen, verschiedene Orte, Positionen probiert......


4. TUN


Und trotz allen Versuchen und Übungen gibt es dann die ersten Male, die noch nicht so sind wie du es gerne hättest, aber du traust dich einen nächsten großen Schritt zu gehen ;-)))))
Ich habe begonnen die ersten kurzen Videos zu veröffentlichen.
Und das machte etwas mit mir, viele Gedanken, Zweifel, aber auch Stolz :-)))
Und - es brachte nächste Veränderungsschritte ins Rollen, denn erst durchs Tun merkte ich plötzlich, dass ich noch andere Dinge verändern möchte.......


5. Blockaden mit Hilfe von Aufstellungen lösen



Diese Unterstützungs-Möglichkeit liegt mir besonders am Herzen.
Denn mit Hilfe einer Aufstellung kannst du herausfinden:


  • ob dein Vorhaben wirklich zu dir passt
  • wo deine Blockade sitzt und dich behindert zu beginnen
  • was noch gelöst werden will, damit ein erster Schritt möglich ist
  • ob vielleicht die Prägungen und Glaubenssätze deiner Eltern eine Rolle spielen
  • ob du mit deinen Eltern oder Großeltern mit leidest und verzichtest, weil sie ein schweres Schicksal erlitten haben und nicht das leben konnten, was sie gerne gelebt hätten
  • welche Ängste noch in dir fest sitzen 
Falls du dich schon etwas mit Aufstellungen auskennst, kannst du zwei Stühle nehmen und sie willkürlich in den Raum stellen.
Nimm  einen Stuhl für dich und einen Stuhl für das Nicht-Tun-Können (die Blockade).
Setze dich dann auf deinen Stuhl und schaue wohin dein Blick fällt, was sich in dir bewegt, was du wahrnimmst oder fühlst.
Sprich es laut aus (zB. ich fühle nichts, ich bin wie gelähmt, ich beginne zu zittern, ich möchte mich am liebsten verstecken......)
Respektiere diese Wahrnehmung.

Wechsle dann auf den Stuhl der Blockade.
Was nimmst du hier wahr?
Wie geht es dir auf diesem Platz?

Steh dann auf und verlasse die Aufstellung. Versuche nach einer Weile von einer gewissen Entfernung auf die beiden Stühle zu schauen. Lege die Hand vielleicht auf dein Herz und versuche zu fühlen......

Vielleicht magst du die beiden Stühle zueinander drehen, damit sie sich anschauen können.
Setz dich dann nochmals auf deinen Stuhl und frage: 
Wer bist du? 
Was möchtest du mir sagen?
Möchte noch etwas in mir gesehen und geheilt werden?

Lasse die Fragen in dir wirken und beobachte dich so gut es geht.

Solltest du nicht gleich etwas spüren, dann lass die Aufstellung ein paar Stunden stehen und schaue sie später nochmals an.
Manche Themen brauchen Zeit!
Es ist auch nicht schlimm, wenn du das Gefühl hast, dass gar nichts passiert. Du bist einen großen Schritt gegangen, indem du dich überhaupt mal dem Thema zugewandt und es angeschaut hast.

Das war absolut mutig :-)!! und darauf kannst du stolz sein!


Falls du noch keine Erfahrung mit Aufstellungen hast, dann suche dir einen Therapeuten deines Vertrauens oder 
rufe gerne bei mir an und vereinbare einen Termin für eine Aufstellung mit mir:

Handy: 01703517728
Mail: angelika.munk@gmx.de







Noch ein ganz wichtiger Tipp zum Schluss:

Gib nicht auf, sondern probiere es immer und immer wieder!
Denn:
Beharrlichkeit zahlt sich aus, auch wenn dir die Schritte noch so klein vorkommen, ist es besser als stehen zu bleiben......

Herzlichst
Angelika

Samstag, 1. April 2017

Hilfe - jetzt ist alles aus....

Ich glaube es gibt wirklich niemandem, der nicht schon einmal oder mehrmals Angst ums Geld hatte.....
dass es ausgehen könnte.....
dass etwas passiert, du krank wirst oder dein Auto kaputt geht und alles Geld aufgebraucht wird.....
dass du deinen Job verlierst und denkst keinen mehr zu bekommen......
dass du mal locker an die bestehenden Kosten von € 30,- in der Panik mindestens 2 Nullen dran hängst und es gefühlte € 3000,- sind........
dass du das Gefühl hast nichts mehr zu schaffen und mittellos, einsam und in Lumpen gekleidet unter der Brücke zu landen und zu verhungern !!!!

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Situation, als ich mich vor 10 Jahren von meinem Mann trennte. Drei Kinder, ein Haus, das schwer zu verkaufen war und ich ohne Job, da wir uns damals entschieden hatten, dass ich bei den Kindern zu Hause bleibe, damit mein Mann Karriere machen kann........Ängste in Massen und allen Facetten begleiteten mich in der ersten Zeit und ich sah mich schon in der Zweizimmerwohnung im alten Haus zusammen mit meiner Mutter wohnen - ein Albtraum :-()!!


Was sind eigentlich Existenzängste?


Es betrifft erst einmal die Ängste rund um unser gesamtes Leben! Meist sind damit jedoch die Ängste ums Geld gemeint....

  • finanzielle Sorgen 
  • eine ungewisse Zukunft
  • Angst die finanzielle Existenz zu verlieren
  • Angst vor sozialem Abstieg

Und in allen Fällen werden sie für mich durch die Unsicherheit in einer bestimmten Lebenssituation ausgelöst. Du hast deinen Job gekündigt oder wurdest gekündigt, du ziehst um, die trennst dich von deinem Partner/ in, du tätigst eine größere Anschaffung.....

Eine mögliche Folge um gar nicht erst in die Gefahrenzone diese Ängsten zu kommen oder ihnen schnell wieder zu entfliehen ist:
ein Festhalten an alt Bewährtem, dem Job, dem Partner, dem vertrauten Wohnort, das Wohnen im Elternhaus........
Denn bei jeder Veränderung öffnest du erst einmal das Fass mit all deinen Ängsten !!
Das ist ganz normal, doch löst es bei allen Menschen erst einmal Unsicherheit aus - und die ist oft gekoppelt mit Zukunfts- und Existenzangst.


Hast du dir schon einmal überlegt, was du in deinem Leben wirklich leben willst??

weiterhin Angst oder Liebe zum Leben??

Es ist gar keine Frage, dass es erst einmal Angst, Schrecken und Panik in dir auslöst, wenn du deinen Job verlierst und nicht weißt, wie du dauerhaft deine Miete bezahlen sollst und ob du überhaupt dort wohnen bleiben kannst.
Doch du bist ein erwachsener Mensch und kannst neue Entscheidungen für dein Leben treffen, scheinen sie im Moment auch noch so schwer!!

In den ersten Stunden, vielleicht sogar Tagen wirst du dich ohnmächtig, hilflos und voller Panik fühlen. Erlaube dir diese Gefühle und halte sie aus!
Wenn du dann aber durch die größte Angst und Panik durch marschiert, wieder im "Hier und Jetzt" angekommen bist, dann kannst du erwachsene, etwas nüchternere Überlegungen anstellen, was dir helfen kann!
  • Nimm dein Leben selbst in die Hand !
  • Übernimm die Verantwortung für dein eigenes Glück !
  • Spring mal über deinen Schatten !
  • Habe den Mut und überwinde eine Grenze !
  • Wirf immer mal wieder Prägungen, Glaubenssätze und Erziehungsmuster über Bord !


Was kannst du für dich tun, wenn dich die Ängste beherrschen?


1. Frage dich, ob dein Gedanke wirklich wahr ist?

Bist du wirklich sicher, dass du mittellos bist und verhungern wirst........NEIN! Das ist in unserer Gesellschaft nicht mehr möglich. Es gibt für jeden eine Grundsicherung. Ja, es kann sein, dass du dich einschränken und finanziell etwas kürzer treten musst, aber verhungern.......nein, verhungern wirst du nicht!!


2. Unterstütze dich mit Bachblüten

Wer sich mit Bachblüten auskennt, kann diese zur Unterstützung einnehmen, zB. wären Aspen (bei Ängsten, stärkt den Lebensmut) oder Mimulus (bei Ängsten, stärkt das Selbstvertrauen) eine Möglichkeit


3. Stärke dein Selbstvertrauen 

Lerne dich dazu immer besser kennen, damit du weißt wo deine Stärken liegen und du stolz sein kannst, auf das, was du leistest.
Oft nützt es einfach nichts, wenn dir dein Partner oder eine Freundin sagt, wie toll sie dich findet. Wenn du es nicht in dir fühlst, verfliegt das Kompliment sofort wieder......


4. Unterstütze dich mit homöopathischen Mitteln

Wenn du dich schon mit den Mitteln auskennst, kannst du in deiner Potenz zB. Veratrum (Zukunftsängste), Arsen oder Nat.mur versuchen. Oder suche dir einen  Heilpraktiker deines Vertrauens.......


5. Trau dich mit Hilfe einer Aufstellung tiefer in dich hinein zu fühlen

Eine systemische Aufstellung kann die Aspekte ans Licht bringen und fühlbar machen, auf die man mit Überlegen nicht kommt.
Es kann sich zum Beispiel ein Trauma zeigen. Wenn du als Kind etwas Schlimmes erlebt hast oder dein Bruder/ deine Schwester gestorben ist, dann verzichtest du aus Liebe für dein Geschwisterchen auf Erfolg, Fülle und Glück.
Es können sich Glaubenssätze und Prägungen deiner Eltern zeigen. Duo möchtest es ihnen weiterhin recht machen um geliebt zu werden, würdest aber gerne etwas ganz anderes leben.
Es können sich Verbote zeigen, die darauf hinweisen, dass du irgendwann einmal geschworen hast, dass es dir nie nie wieder gut gehen darf, weil du sonst umgebracht wirst.

Auch wenn es für dich jetzt mysteriös oder fraglich erscheint, trau dich die Türe zu deinen ungelösten und blockierenden Themen zu öffnen, schau in die dunklen Ecken deiner Seele und heile damit, was dich noch blockiert das zu leben, was du dir wirklich wünschst ;-))!


6. Beschäftige dich auf vielfältige Weise mit dem Thema Geld

Nachdem du in einer Aufstellung geklärt hast, warum es dir nicht gut gehen darf oder was dich blockiert, setze dich mit den unterschiedlichen Geld-Aspekten auseinander.
Mache dir ein Vision Board, auf dem du all deine ehrlichen Wünsche aufschreibst oder ein Foto, einen Artikel pinnst. Es erinnert dich immer wieder daran, was du willst und zeigt dir, ob du deinem Weg noch treu bist oder sich zB auch die Wünsche mit der Zeit verändert haben.
Was denkt es überhaupt in dir über Geld?
Kaufe dir ein passendes Buch oder google im Internet.
Schaue dir die Lebensläufe vermögender und erfolgreicher Leute an und fühle, was es in dir auslöst, was dich beeindruckt, was dir helfen kann.


7. Informiere dich über deine Möglichkeiten, auch wenns noch so schwer fällt!

Gehe auf die verschiedenen Ämter und sammle Informationen, was du für dich tun kannst. Ja, es ist nicht leicht beim Arbeitsamt zwischen vielen schimpfenden Menschen zu sitzen oder bei der Jobbörse, um Harz4 zu beantragen oder bei der Rentenversicherung, um aufgrund von Krankheit frühzeitig die Rente und Grundsicherung zu beantragen.........
Wut auf das besch........ Leben, Zorn auf dich selbst, dass es so weit gekommen ist, Trauer, dass du sooooo weit von deinen Wünschen entfernt bist und mega Angst, ob du je einen Weg findest........all diese Gefühle werden immer und immer wieder in dir hoch kommen!
Es macht definitiv keine guten Gefühle, der Wahrheit so direkt ins Auge zu blicken. Aber - du kannst dir bewusst machen, dass du auf jeden Fall Unterstützung bekommst, auch wenn es wenig ist, du wirst nicht sterben oder verhungern!!!
Und - du hast immer wieder die Möglichkeit, dein Leben in die Hand zu nehmen und so zu verändern, damit du wieder arbeiten oder einen anderen Job bekommen kannst !!!


8. Versuche dich mit all deinen Gefühlen anzunehmen

Ich denke es wird immer mal Situationen geben, in denen du dich mit der Existenzangst auseinandersetzen musst. Eine Kundin von mir, die über ihre Rente hinaus wirklich genügend Geld hat um sehr gut zu leben, verfällt immer wieder plötzlich in Panik, weil sie große Angst hat, dass das Geld entwertet werden und damit verloren sein könnte......

Schenke dir den Prozess die Ängste anzuschauen, zu heilen und zu verwandeln. Gehe immer wieder einen Schritt, bleib am Thema dran und löse was möglich ist, damit du ruhiger, entspannter und zufriedener leben kannst, in dir selbst mehr Sicherheit bekommst.

Es ist mir wichtig folgendes nochmals zu wiederholen:
Oft ist es anfangs schwer sich mit einem brisanten Thema zu beschäftigen, weil es viele viele Gefühle auslöst !!!!!
Das ist jedoch ganz normal. Bleibe dran, gehe langsam die Schritte, die für dich möglich sind, bei denen du das Gefühl hast, dass du vorwärts gehst und dich aber dabei nicht überforderst....
Habe Verständnis für deine Gefühle und umarme dich selbst, belohne dich und mache Pausen.....


Da fällt mir gerade ein Satz von Mark Zuckerberg, dem Gründer von Facebook, ein:
In einem Interview antwortete er auf die Frage, wie schlimm es für ihn wäre, wenn es Facebook plötzlich nicht mehr gäbe und seine Einnahmequelle versiegen würde?
Gar nicht, ich habe so viele Interessen, dann mache ich einfach etwas Neues :-)!

In diesem Sinne wünsche ich dir jetzt den Mut, deine Interessen, dein Potential weiter zu entdecken und zu heilen, was es familiär noch dazu braucht, denn das schenkt dir das nötige Selbstvertrauen und die Sicherheit, um zu wissen,

egal, was passiert, ich krieg das wieder hin !!


Du brauchst Hilfe und Unterstützung ??

Dann vereinbare mit mir einen Termin für eine Beratung oder eine Aufstellung - auch am Telefon möglich!!

Ruf mich an unter 170-3517728 oder schreibe mir eine Mail an life-talk-angelika@gmx.de


Mit den herzlichsten Grüßen
Angelika

Donnerstag, 16. Juni 2016

Trau dich - HEUTE

Du möchtest schon länger etwas ausprobieren/ kennen lernen, doch dein Kopf hält dich mit 1000 "Aber" davon ab???

Trau dich HEUTE, klemm deine Angst unter den Arm und mach es trotzdem !

Wir alle haben Grenzen und Angst etwas Neues auszuprobieren und zu tun, auch wenn es "bloß" ein neues Restaurant ist, in dem du dich verabreden möchtest.......
Doch nichts ist schlimmer als irgendwann zu sagen "hätte ich damals nur........"


Trau dich HEUTE, denn deine Angst ist ein Gefühl und nicht die Realität !!!


Mittwoch, 27. April 2016

Ich kann das nicht......

Das kennst du bestimmt.....
Es gibt Situationen, für die es erst einmal schwer bis unmöglich scheint eine Lösung zu finden?!

Mir erging es in den letzten Wochen auch so. Nach dem Umzug und Ankommen in einer wunderschönen Wohnung spürte ich relativ schnell, dass sich mein Gesundheitszustand und meine Belastbarkeit verschlechterten. Der Spaziergang mit meiner Hündin, das Treppensteigen, der Wohnungsputz wurden immer beschwerlicher, weil ich wenig Luft bekam und sich das Asthma zurück meldete......ich saß auf der Couch, bemitleidete mich und jammerte vor mich hin "ich kann nichts mehr machen, ich bin zu schwach, ich bekomme nicht genügend Luft.........!"
Ich fühlte mich meinem körperlichen Zustand hilflos ausgeliefert !!!

Am Wochenende entschloss ich mich etwas zu verändern und machte mich auf den Weg in ein Fitness-Studio, auch wenn Ausdauersport wie Joggen und Schwimmen geeigneter sind.....

Egal ob es dir gesundheitlich schlecht geht oder du dich aufgrund deines Körpergewichts in deinem Körper nicht wirklich wohl fühlst - es gibt etwas, das dich aus der Hilflosigkeit ins TUN bringt, das dich unterstützt und dir Freude macht. Suche es, versuche es und mach dich mit dem ersten Schritt auf den Weg!



Wie fühle ich die Hilflosigkeit?

Immer dann, wenn du zu Hause sitzt und deine Situation beklagst und jammerst.
Immer dann, wenn du andere beneidest.
Immer dann, wenn du Argumente hast, etwas nicht zu tun.

Mach dir bewusst, dass es etwas in dir gibt, dass dich auf der Couch festhält - und das ist die ANGST!
Wenn wir hilflos sind, haben wir Angst!!


Welche Ängste sind das ?

1. Angst, ausgelacht zu werden
Als ich gestern das Fitness-Studio betrat, fühlte ich sofort die beobachtenden Blicke der Leute.
Ja, es wird vereinzelt Menschen geben, die mitleidig zu dir rüber schauen und dich belächeln. Doch die Wahrheit gestern war, eigentlich interessierte sich nicht wirklich jemand für mich. Ein kurzer Blick nach dem Motto, "ach, eine Neue", das wars. Denn alle diese Menschen dort haben ihre eigenen Beweggründe, etwas zu verändern, sonst würden sie es nicht machen.

2. Angst nicht gut genug zu sein und es nicht zu schaffen
Vielleicht hast du ja noch nie Sport gemacht und keine Ahnung wies funktioniert, was du tun musst.
Aber auch hier kann ich dir den Stress nehmen. Die junge Frau, die mich gestern durchs Studio führte, nahm sich unglaublich viel Zeit.
Es begann mit einer kostenlosen Körperzusammensetzungsanalyse (kann, muss aber erst einmal nicht sein, wenn der Blick auf die Werte von Muskelmasse und Bauchfett unangenehm ist), die sie mir erklärte, zeigte mir dann die unterschiedlichen Geräte-Bereiche, den Dusch- und Sauna-Bereich, die Massagen-Liegen und die Räume für die Kurse. Dabei erklärte sie mir alles im Detail und nahm immer Bezug auf meine körperliche Situation. D.h. die Trainer helfen mir die Geräte nach meinem Gefühl und meiner Leistungsfähigkeit einzustellen und es können jederzeit Pausen gemacht und Übungen frühzeitig abgebrochen werden.....

Es gibt kein SCHAFFEN müssen. Es geht darum, dass du Übungen und Geräte findest, die genau zu dir und deinen Bedürfnissen passen und dazu Spaß machen!!

3. Angst eine falsche Entscheidung zu treffen
Was ist, wenn ich mich dort nicht wohl fühle, wenn ich einen Vertrag abschließe und es doch nicht passt......
Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Auch ich werde in den nächsten Tage noch weitere Studios anschauen und mir Gedanken machen, welche Möglichkeiten es darüber hinaus noch gibt.

4. Angst vor der Veränderung
Und das scheint mir die größte Angst zu sein. Denn - wenn du Sport machst, wirst du dich mit deinem Körper verändern. Du wirst gesünder oder schlanker oder bekommst einen definierten Körper oder wirst selbstbewusster oder dynamischer oder........und dann wird dir das Leben neue Fragen stellen:

Was willst du mit einem gesunden oder schlanken Körper machen?
Passt dein Job noch oder kannst du jetzt endlich das machen, wovon du immer geträumt hast, Sportlehrerin, Fitness-Trainerin, Reiseleiterin......?!
Darf so viel Spaß, Freude und Leichtigkeit in deinem Leben sein?
Wie verändert sich die Sexualität mit deinem Partner, wenn du schlanker und beweglicher bist?
Darfst du überhaupt sexy aussehen?



Meine Tipps, wie du dich langsam ran tasten kannst

1. Respektiere, dass du Angst hast und nimm sie mit auf deine Reise zu deinem Körper!
Das scheint erst einmal nicht so leicht. Auch ich hatte Angst, obwohl ich auf eine sportliche Vergangenheit zurück blicken kann. Doch mit den Jahren habe ich mich verändert, es fühlt sich heute anders an und ich bin gesundheitlich angeschlagen  Ich muss mich an vielen Stellen dem Sport und meinem Körper neu öffnen!

2. Steh auf, setz dich ins Auto und fahre zu einem Fitness-Studio, das du im Internet findest und dich fürs erste anspricht.

3. Bleib auf dem Parkplatz stehen und schau einfach nur auf das Gebäude. Und wenn Widerstände in dir hoch kommen und Sätze wie "das brauch ich nicht, das passt nicht, Studios sind doof......" dann fahr nach Hause und probiere es in den nächsten Tagen noch einmal. Denn - bevor du etwas nicht ausprobiert und dich damit auseinandergesetzt hast, kannst du es nicht ehrlich , ich habe beurteilen!

4. Geh hinein, setz dich in den Eingangsbereich (meist wird dir sogar ein Kaffee, Tee oder ein Glas Wasser angeboten) und beobachte die Menschen, die Trainer, lass den Raum auf dich wirken......

5. Geh zum Check-In und bitte eine Trainerin um Informationen oder eine Führung

6. Lass deine Erlebnisse 2-3 Tage sacken 

7. Lobe und belohne doch für deinen Mut, dass du dich getraut hast !!
Die Wahrheit ist, es passiert NICHTS, alle Zweifel und Ängste turnen nur in deinem Kopf herum und wollen raus geworfen werden, damit Platz für neue Gedanken ist:
Wow, Klasse, heute ist wieder Fitness-Tag - 10 minutes nur für mich und meinen Körper :-)))). Ich freu mich darauf......



Von Herzen gaaaanz viel Mut - ich habe es auch geschafft !!!!
Angelika


PS: Der Leiter des Fitness-Studios verriet mir, dass die älteste Teilnehmerin 87 Jahre ist. Als sie vor 2 Jahren fast nicht mehr laufen konnte, entschied sie sich gegen den Gebrauch eines Rollators und fürs Fitness-Studio. Mittlerweile ist sie fitter denn je :-)))!



Freitag, 15. Mai 2015

Würdest du auch am liebsten manchmal gleich losbrüllen ?

Heute ist es mir selbst wieder passiert - die Falle schnappte zu :-)!
Nachdem ich eine, neutral betratet, freundliche sms bekommen hatte, stieg so eine Wut in mir hoch und ich polterte in Gedanken los..........schaute mich um, doch da war niemand!!! Ich setzte mich hin und beruhigte mich langsam. Ich versuchte zu fühlen, was die Nachricht in mir ausgelöst hatte......welche Resonanz ich hatte?!
Und da war sie - große Traurigkeit, dass ich aufgrund meiner Familiengeschichte noch immer nicht leicht in Urlaub fahren kann!!!!
Nicht immer gelingt es uns sofort zu spüren, dass sich ein unangenehmes Gefühl in uns breit macht, dass uns jemand "auf die Palme gebracht hat"!Merken wir es irgendwann, viel später, weil die Wut oder Panik schon gigantisch groß ist, dann fällt es schwer den Bezug zum Ereignis zu finden!

Was kann dir dann helfen?

1. STOP !! Das bedeutet, setz dich kurz auf einen Stuhl, die Couch, eine Bank oder geh zur Not auf die Toilette und beginne, so ruhig es geht, zu atmen….
2. Versuche alle noch so wirren und chaotischen Gedanken zuzulassen und erlaube ihnen da zu sein bis es ruhiger in dir geworden ist.
3. Sage dir immer wieder:
Boa, macht mich das wütend oder habe ich Angst!
Ja, ich darf jetzt wütend sein oder Angst haben, auch wenn ich im Moment nicht weiß warum???
4. Wenn du authentisch bei deinem Gefühl bleibst, kann es sein, dass du plötzlich eine Idee hast, weißt worum es geht! Ansonsten ist es zwar unangenehm, aber keine lebensbedrohliche Situation !
5. Mache dir dann bewusst, dass nicht die Person, z.B. deine Mutter, dein Chef, dein Kind oder Partner dich beleidigt oder verletzt oder wütend gemacht hat, sondern dass er/sie etwas in DIR ausgelöst hat!!!

Durch dieses reflektierende Verhalten musst du nicht andere für deine miese Stimmung verantwortlich machen, sondern kannst dich um DEINE Gefühle kümmern und so für ein harmonisches Miteinander sorgen!
Und das ist ein wunderbares Gefühl!!

Mir fällt dazu noch ein Satz von Robert Betz ein: Wie kann jemand, der gar nicht da ist, an deinem Ärger schuld sein???

Auch wenn es nicht immer einfach scheint, übernimm Verantwortung für deine Gefühle und - das Leben macht viel mehr SPAß !!!!

Herzlichst
Angelika