Freitag, 17. Juni 2016

So viel zu tun - wie kannst du Ordnung in dein Leben bringen??

Unser Leben verläuft nicht in geregelten, gleichmäßigen Bahnen, sondern wir sehen uns ständig mit verschiedenen Ideen, Wünschen und vor allem unvorhergesehenen Aufgaben konfrontiert!

Als da wären zum Beispiel:
Im Job möchtest du dich weiter entwickeln und eine andere Aufgabe übernehmen, ja vielleicht sogar einen anderen Beruf ausüben......
In der Beziehung möchtest du neue Impulse setzen, wünscht dir mehr Kommunikation oder Zeit miteinander.......
Mit den Kindern wollen nächste Entscheidungen beispielsweise für den Schulwechsel getroffen werden........
In der Wohnung müsste das Bad wegen des Schimmels dringend saniert werden......
Du möchtest einen Urlaub planen, weißt aber nicht wohin und mit welchem Geld......
Du liebäugelst mit einem neuen Auto, weil die Reparatur des alten nicht mehr rentabel ist.......
...............

Meist können wir nicht ein Thema nach dem andern klären und entscheiden, weil....

  • manche Entscheidungen Zeit brauchen, bis sie "reif" sind 
  • manche sogar eine begleitende Therapie brauchen, weil sie von alten Erinnerungen oder Ängsten begleitet werden 
  • manche Themen am gleichen Tag Klarheit wollen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, z.B. ein Familienmitglied erkrankt, du unerwartet Besuch bekommst, du für deinen Chef einen dringenden Auftrag erledigen musst oder du dich verletzt.......

Wie bringst du Ordnung ins Chaos???


1. Überlege dir eine Prioritätenliste und schreibe sie auf!
Brisante Themen müssen sofort entschieden werden! Verabschiede dazu am besten die perfekte Lösung und schau was im Moment einfach und leicht geht.

2. Pendle zwischen den langfristigeren Aufgaben hin und her - je nach Lust und Laune!

Warum?

Weil du dich manchmal sonst total an einem Thema fest beißt! Du willst es unbedingt erledigen, machst Druck und das engt den Horizont ein. Du kannst dadurch nicht aus der Vielzahl der Möglichkeiten schöpfen und die passende auswählen!

Hierzu ein Beispiel:
Priorität haben in meinem Leben im Moment 2 Themen:
Ich brauche einen Termin beim Zahnarzt, bevor noch mehr vom Zahn abbricht und - ich brauche einen Termin in der Auto-Werkstatt bevor in Kürze die Garantie abläuft!
Daneben gibt es diverse Wünsche und Ideen, die ich in der nächsten Zeit verbessern oder umsetzen möchte:
Regelmäßiger Sport treiben
Ein neues Projekt starten
Nach München zu meinem Sohn fliegen

Und das alles möchte eingeschoben werden zwischen den normalen Job, Privates (Partner, Familie, Freunde) und Vergnügliches ;-)))! Manchmal eine ganz schöne Herausforderung :-)

Was kann dich dabei unterstützen?


  • Ein Homöopathisches Mittel, z.B. Mercurius, das du nach Angabe deines Heilpraktikers nehmen kannst
  • Chi von Ringana, ein Nahrungsergänzungsmittel, das du z.B. in einen Smoothie geben kannst und dir Power für Tatkraft und Ordnung schenken kann (ich habe es gerade kennen gelernt und bin begeistert) oder ein Produkt deiner Wahl aus dem Bioladen
  • Aufräumen und Ordnung machen im Außen
  • Ein Gespräch mit dem Partner oder einer Freundin führen
  • Sofort eine Pause einplanen und einfach mal ins Kaffee fahren, einen Spaziergang machen um Abstand und einen klareren Kopf zu bekommen
  • Dich auf einen Stuhl stellen und von einer höheren Warte auf deine Situation schauen

Alles Gute für dich beim Ordnen......
Herzlichst 
Angelika

Mit Humor gehts besser ;-)

Kreiere deinen Look für Sommer 2016 !

Der used Look meiner Gummistiefel ist gewollt, er unterstreicht den Trend dieses Sommers 😉
Wenn es ununterbrochen regnet, kann man einfach den Satz irgendwann nicht mehr hören "Mach das Beste draus!"
Da hilft nur noch Humor 😂Kreiere deinen Look für Sommer 2016 !

Donnerstag, 16. Juni 2016

Du hast eine Wahl !

Jetzt wirst du vielleicht protestieren!
Ich muss aber zu Hause bleiben bei den Kids, weil........
Ich bin aber krank und kann nicht.........
Ich brauche den Job, sonst......

Ja, ich erinnere mich noch lebhaft an meine JA-ABER-Zeit! Immer hatte ich eine Ausrede, immer war es nur bei mir nicht möglich, immer stellte ich fest, dass es nur mir so schlecht geht.......Auch heute falle ich immer mal wieder ins Jammern und Selbstmitleid! Das ist ganz normal!

Du kannst dich dann erinnern:

Du hast immer eine Wahl !!!!

Und musst dich nicht einer Person oder Situation ausgeliefert fühlen!!

Wenn du dich in deinem Job nicht mehr wohl fühlt, dich ausgelaugt und überfordert fühlst, kannst du zum Beispiel überlegen, ob du dort eine Kleinigkeit für dich verändern kannst, damit es dir besser geht und du ein bisschen Freude empfinden kannst. Du kannst dich nebenbei umsehen, was dich mehr interessiert, Kurse und Fortbildungen, kostenlose Webinare im Internet anschauen! Gerade heute mit Social Media ist das Angebot riesig!

Wenn du krank bist, kannst du dir überlegen, was im Rahmen deiner Möglichkeiten passt! 
Ich habe, als ich mit Schmerzen, Lungenentzündungen oder Asthma im Bett lag, geschaut, was in meinem körperlichen Rahmen möglich ist. Und - die Erkenntnis, mein Kopf konnte "arbeiten" und ich begann ein Tagebuch zu schreiben, merkte, dass es mir selbst hilft und ich wieder in Kontakt komme mit einer kleinen Leidenschaft, die schon meiner Mutter Spaß gemacht hatte. Manchmal hilft es mir auch, wenn ich zum Beispiel auf Sportgruppen für Rollstuhlfahrern schaue, die querschnittgelähmt sind und mir gesagt:
Wenn die das schaffen, kann ich das auch!

Wenn du in einer Beziehung lebst und schon lange unglücklich, aber finanziell zB abhängig bist......
dann musst du nicht sofort über Trennung nachdenken. Du kannst den Mut aufbringen und endlich mit deinem Partner reden, ihr könnt euch beide zu einer Therapie entscheiden, du kannst dir einen Tag Auszeit in der Woche nehmen, an dem du dich nur um dich kümmerst......

Wenn du morgens aufwachst und lustlos bist, nicht weißt, was du machen sollst......
dann kannst du eine Meditation hören um an deine Gefühle zu kommen, du kannst dir ein kleines Event oder eine Belohnung in Aussicht stellen oder etwas ganz Neues ausprobieren.......oder du versuchst erst einmal die Entscheidung zu treffen, dass du mit dem neuen Tag freue in dein Leben lassen möchtest......

Wenn du mit der Pflege deiner Eltern überfordert bist, dann musst du sie nicht in ein Heim abschieben, wenn es sich für dich so anfühlt......


JA, am Anfang ist da Verzweiflung, Ohnmacht, Stress, Angst, Wut......
Wenn du dir aber die Gefühle erlaubst, dann kannst du plötzlich die vielen Möglichkeiten sehen, die es in Hülle und Fülle hier bei uns gibt!!!


1. Formuliere deinen Unmut über eine Situation!

2. Versuche zu verstehen, dass niemand außer dir, weiß, was das Richtige ist!

3. Nimm dir ab und zu etwas Zeit, trage alle Möglichkeiten zusammen und schreibe sie auf!

4. Überlege dann in Ruhe, was am besten zu dir und deiner Situation passt!


Ich wünsche dir viel Inspiration........
Herzlichst
Angelika


PS: Mein Morgen heute begann nach einer unruhigen Nacht nicht lustig. Ich blieb gleich nach dem  Aufstehen an der Ecke meiner Kommode hängen, war dann beim Spaziergang viel zu warm angezogen, weil doch tatsächlich mal die Sonne durch die Wolken blinzelte und merkte wie es immer mehr in mir grummelte. Da kam mir ein Baumstamm gerade recht, ich setzte mich und versuchte meine Wut auszusprechen und ihr auf den Grund zu gehen..........
Und siehe da, ich wurde erst einmal reichlich belohnt :-))! Meine Hündin schenkte mir einen besonderen Moment. Sie konnte heute Kontakt zu einem anderen Hund zulassen, obwohl Nähe für sie nicht leicht ist..........
und danach fühlte ich mich meiner Wut nicht mehr so ausgeliefert und hatte gleich mehrere Ideen ;-)




Trau dich - HEUTE

Du möchtest schon länger etwas ausprobieren/ kennen lernen, doch dein Kopf hält dich mit 1000 "Aber" davon ab???

Trau dich HEUTE, klemm deine Angst unter den Arm und mach es trotzdem !

Wir alle haben Grenzen und Angst etwas Neues auszuprobieren und zu tun, auch wenn es "bloß" ein neues Restaurant ist, in dem du dich verabreden möchtest.......
Doch nichts ist schlimmer als irgendwann zu sagen "hätte ich damals nur........"


Trau dich HEUTE, denn deine Angst ist ein Gefühl und nicht die Realität !!!


Samstag, 11. Juni 2016

Wie kannst du deinen Schmerz heilen?

.........indem du neben dem Fühlen des Schmerzes auch verstehen kannst, dass der Tod eines geliebten Menschen ganz unterschiedliche Aspekte haben kann.........
und dass es ein Erkenntnis- und Heilungsprozess sein DARF !!


1. Du fühlst die ganz normale menschliche Trauer
Zunächst einmal wirst du die Trauer, dass dich ein Mensch oder Tier verlassen hat, immer wieder fühlen. Er/ sie wird dir fehlen, du wirst dich fragen, was wäre gewesen, wenn........und das ist ganz normal und braucht immer wieder Zeit und Raum.
In diesem Moment hilft es nicht, wenn dir jemand sagt, "das hat bestimmt einen tieferen Sinn, er/ sie ist ja bei dir, ihr seid nicht wirklich getrennt............" In Momenten der tiefen Trauer nützen dir spirituelle Lehren nichts. Die Trauer will gefühlt und durchlebt werden.
Manchmal kann es dich aber entspannen, wenn dir jemand einfach nur zuhört und für dich da ist!

2. Du fühlst dich ohnmächtig
Auch die Ohnmacht gehört immer wieder zum Trauerprozess dazu. Du fühlst dich dem Schmerz hilflos ausgeliefert und findest erst einmal keinen Weg raus. Auch die Frage "Wer hat mir das angetan........" ist gerade in der ersten  Zeit normal. Aus lauter Verzweiflung wünschen wir uns Antworten auf unsere Fragen, damit wir verstehen und dann der Schmerz vielleicht aufhört.....

3. Du verzichtest für den Verstorbenen
Oft ziehen sich die Menschen nach dem Tod gerade des Partners oder eines Kindes gänzlich zurück. Sie wollen nicht mehr am Leben teilhaben, können keinen Spaß und keine Freude mehr zulassen, sie verzichten auf ihr Glück.
Dafür gibt es innerhalb des Familiensystems einen Grund.
Du verzichtest aus Liebe zum Partner oder Kind auch auf dein eigenes Leben, weil der/ die Verstorbene auch nicht mehr leben kann. Du denkst dann, dass du damit deine Liebe beweisen zu können.
Du glaubst, du kannst/ darfst es dir nicht gut gehen lassen und glücklich sein, weil es der/ die Verstorbene ja auch nicht mehr leben kann.
So schwer es zu verstehen und oft noch schwerer umzusetzen ist - es macht keinen Sinn für andere zu verzichten, zu leiden.
Dein verstorbener Partner/ Partnerin/ Kind/ Eltern haben nichts davon, wenn du leidest!

4. Du wirst mit dem Thema Tod auf vielschichtige Weise konfrontiert
Durch den Tod eines geliebten Menschen wird dir plötzlich bewusst, dass das Leben ganz schnell vorbei sein kann. Fragen über Fragen türmen sich in deinem Kopf.........
Wo liegt überhaupt der Sinn des Ganzen?
Wozu lebe ich, wenns doch nur weh tut?
Was mache ich eigentlich in/ aus meinem Leben außer arbeiten, hetzen und zwischendurch versuchen im Urlaub endlich zu entspannen?
Die Jahre vergehen und was habe ich eigentlich gemacht?


5. Du verwechselst eine ähnliche Situation heute mit der damaligen
Da ich es gerade selbst erlebt habe, möchte ich dich daran Teil haben lassen. Du wirst von "außen" betrachtet vielleicht denken "das macht doch keinen Sinn" und hast damit auch recht. Trotzdem ist das Gefühl der Angst da und möchte gesehen und respektiert werden!!

Mein Sohn ist während eines Auslandsemesters in Wales gestorben. In 6 Wochen wird nun mein jüngster Sohn ein Auslands-Praktikum in der USA beginnen und ich habe an manchen Tagen einfach Angst, Angst, dass auch er nicht mehr zurück kommt.
Ich denke fast wie automatisch, dass das gleiche noch einmal passieren wird.
Erst will die Angst gefühlt werden, immer wieder, so oft sie hoch kommt........ und dann kann ich mir immer wieder klar machen, dass es diverse Unterschiede gibt (anderer Mensch, andere Lebensidee.......) und dass es absolut unwahrscheinlich ist, dass es nochmals so passiert......
Dann kann ich immer mehr verstehen, dass meine Angst nicht die Wahrheit ist!

6. Du erinnerst dich an den Schmerz aus deiner eigenen Kindheit!
Und das ist für mich ein sehr wichtiger Punkt !!
Immer dann, wenn das Weinen und die Trauer nicht mehr aufhören wollen, wenn du aus dem Schmerz nicht mehr raus kommst, dann führt dich der gerade erlebte Schmerz zurück in den Schmerz deiner Kindheit!!!
Wir alle hatten nicht die Kindheit, die wir uns alle gewünscht haben! Liebe, Verständnis, Einfühlungsvermögen, Geduld, in den Arm genommen, gestreichelt und getröstet werden. fehlte genau so wie der Freiraum uns entfalten und kennen lernen zu dürfen......
Der Grund auch, weshalb wir uns an vielen Stellen unseres jetzigen Lebens schwer tun, Blockaden haben, uns Vertrauen fehlt, wir uns nicht auf eine Beziehung einlassen können..........

Der Tod der Eltern schmerzt oft sehr, weil du hoffst noch etwas erleben und nachholen zu können, was bisher nicht möglich war und weil du denkst, dass du sie unbedingt brauchst.
Der Tod eines Partners konfrontiert dich mit dem plötzlichen Alleinsein, verlassen worden sein und löst damit kindliche Erinnerungen in dir aus, in denen du von deinen Eltern alleine gelassen wurdest, in der sie nicht für dich da waren und Zeit hatten - nur für dich.
Der Tod eines Kindes holt gnadenlos den tiefen und verschütteten Schmerz aus deiner eigenen Kindheit hoch. Erinnerungen an schwierige und unglückliche Zeiten werden wieder wach und werden mit den Tränen hoch gespült.

Tiefe Heilung ist möglich, wenn du bereit bist, deinen eigenen Schmerz anzuschauen und nochmals zu fühlen, auch wenn viele sagen "das ist doch Schnee von gestern, was juckt die Vergangenheit, sie ist vorbei........."
Ja, sie ist zwar vorbei und du kannst das Fehlende von damals nicht mehr nachholen, aber die traurigen und schmerzlichen Gefühle von damals sind noch da - und zwar ALLE !!!
Es ist absolut verständlich, wenn du nicht immer Lust dazu hast, das habe ich auch nicht. Aber vielleicht bist du bereit ab und zu eine kleine Reise in deine Kindheit zu machen um deinem Schmerz und deiner Trauer damit zu zeigen "ich möchte mich jetzt um mich kümmern"!

Denn damit hast du die Chance aus der Ohnmacht in die Macht zu kommen, weil du zunehmend Ideen entwickelst, was dir helfen könnte....

Was kann dich auf dem Weg in die Heilung noch unterstützen?

Für mich war es am Anfang fast unmöglich, in den Phasen tiefster Trauer etwas Gutes für mich zu tun oder zu finden. Doch je mehr ich mir erlaubte traurig sein zu dürfen, desto kürzer waren die Trauer-Phasen und ich nahm mir Zeit und ging auf die Suche.......die bei mir mit einer Entscheidung begann "JA, ich möchte einen Weg zurück in die Lebensfreude finden!" 
Genau dann, wenn es dir für Momente oder einen Tag besser geht, dann kannst auch du auf die Suche gehen nach Möglichkeiten, die dir gut tun, die dich berühren, die dir Unterstützung schenken.
Es gibt kein allgemein gültiges "Rezept", das immer und jedem hilft, aber es gibt heute sooooooo viele, ganz unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten.
Versuche dich mal dem Gedanken zu öffnen, dass NUR  DU es sein kannst, der das Passende für dich findet und mach dich auf den Weg auszuprobieren............versuche zu erfühlen, ob dich das, was du gerade probierst, auch wirklich berührt oder ob du denkst, "ich muss es tun, weil es vielen anderen geholfen hat".............

Und oft ist es ein erster kleiner Schritt, der dir dann die Türe für weitere Ideen öffnet und du beinahe automatisch zu dem geführt wirst, was du als Unterstützung brauchst. Du hast dafür alle Zeit der Welt, denn diese intensive Herausforderung im Leben ist ein Prozess mit Höhen und Tiefen, der Frage nach dem Sinn des Lebens, der Frage "ob das überhaupt zu schaffen ist" und vielem mehr........

  • Triff eine bewusste Entscheidung

Das scheint im ersten Moment unmöglich "wie jetzt, ich soll eine Entscheidung treffen, wozu das denn.........?" Nach meiner Erfahrung ist das der Beginn einer Reise zu dir selbst und deinen Bedürfnissen. Mit der Entscheidung sagst du "dem Leben", dass du etwas veränderst möchtest und gibst die Verantwortung nicht an andere ab, Ärzte, Psychologen, deinen Partner, deine Freundin nach dem Motto: "mach mal was, damit mein Schmerz aufhört".............denn das ist unmöglich.
Niemand außer dir, weiß, was das Richtige für dich ist!!!
Überdenke diesen Punkt und fühl mal rein, wie kraftvoll es ist, wenn du dein Leben jetzt in die Hand nimmst und das Gefühl bekommst, dass du etwas für dich tun kannst!!!!

Ja, ich möchte den Schmerz verstehen und heilen!
Ja, ich möchte leben und glücklich sein!


  • Homöopathische Mittel

Sie unterstützen gerade einen Trauerprozess auf besondere Weise. Manchmal helfen weder Worte noch Trost, aber die homöopathischen Mittel können dich ein Stück tragen, deinen Heilungsprozess positiv begleiten und unterstützen.
Dazu gibt es für jeden Menschen individuell die passenden Mittel. Suche dir dazu einen Homöopathen deines Vertrauens und probiere es aus.
Ich habe mich in den schwersten Wochen bei meiner Heilpraktiker Angelika Hutmacher, Hof-Hutmacher.de super unterstützt gefühlt, da sie sich nicht nur mit Homöopathie sehr gut auskennt, sondern auch therapeutisch!


  • Bachblüten

Sie wirken auf deinen Seelenzustand und du kannst sie mit Hilfe von Büchern oder vielen Informationen aus dem Internet selbst ausprobieren oder auch hier einen Heilpraktiker zu Rate ziehen.


  • Engel

Vielleicht hast du mit der Kirche keinen Vertrag oder fühlst dich von ihr im Stich gelassen, hast aber trotzdem einen Glauben. Vielleicht kannst du dich dann der Energie der Engel öffnen.
Ich liebe die Engel-Karten von Petra Schneider und Silke Bader :-)


  • Meditation, Qigong, Tai Chi..............

Alles, was deinem Körper gut tut, dir ein wenig Entspannung schenkt und dich in Balance bringt, kann ein erster Schritt sein. Für Momente an etwas anderes zu denken, dich nur auf dich und deinen Atem zu konzentrieren oder die Übungen zu machen.


  • Übungen zum Loslassen
Es ist dir vielleicht schon bewusst, dass du loslassen "musst", doch das kannst du nicht einfach machen. Auch dieser Aspekt ist ein Weg. Du kannst viele Gedichte oder Bücher lesen, in denen es nur darum geht......... 
Zum Beispiel das Gedicht von Khalil Gibran: "Eure Kinder sind nicht eure Kinder..........sie gehören euch nicht.........ihr dürft sie begleiten........"
Das klingt alles toll, aber es im Moment der tiefen Trauer zu fühlen, ist für mich eine Illusion.
Trotzdem lohnt es sich, dass du dich immer mal wieder mit dem Thema Loslassen beschäftigst und dich fragst, was es dir sagen will, wie es für dich gehen könnte..........


  • Spiritualität

Wenn du dich diesem Weg öffnen kannst und wenn er ehrlich ist. Oft erlebe ich, dass zu schnell und zu früh Dankbarkeit empfunden wird (weil das heilt) oder das große Ganze verstanden wird, obwohl erst noch die Tränen fließen wollen und die Wut durchlebt werden will.

Es gibt auch Gesprächsgruppen, religiöse Institutionen, Selbsthilfegruppen..............aber letztendlich musst du für dich herausfinden, womit du am besten klar kommst, was dich und dein Herz unterstützt, wo du dich geborgen fühlst und dich öffnen kannst.

Ich möchte dir nochmals Mut machen dich dem tiefen Schmerz zu stellen, ihn anzuschauen und in kleinen Schritten zu heilen.
Mir hat es so unglaublich geholfen immer und immer wieder in kleinen Schritten in meine Kindheit zurück zu gehen und die kleine Angelika weiter zu heilen. Recht bald konnte ich zwischen den Trauer-Phasen für Augenblicke wieder Leben leben und genießen, lachen und Spaß haben. Und diese kleinen Augenblicke dehnen sich weiter und weiter aus, bis du wieder tage und Wochen hast, in denen du unbeschwert leben und Du sein kannst ;-)))!!!

Von Herzen alles Gute auf DEINEM Weg
Angelika

Donnerstag, 9. Juni 2016

Es tut sooo weh....

Während andere Menschen lachen und fröhlich sind, hast du Tage, an denen du dich nur verkriechen willst oder du wachst nachts, wenn alles um dich herum still ist, auf und fühlst den Schmerz...........
einen Schmerz, der manchmal nicht auszuhalten scheint.............

Ob du deine Eltern loslassen musstest, deinen Partner, dein Kind, einen lieben Freund oder auch ein geliebtes Tier, der Tod löst immer wieder heftigen Schmerz in uns Menschen aus.
Du bist so endlos traurig und weinst.
Du fragst immer wieder "warum"? Warum er/ sie, warum jetzt, warum so früh, warum ich?
Du bist wütend, weil der andere einfach gegangen ist und dir so einen Schmerz zugefügt hat!
Du hast große Angst, wie du das jemals überwinden und schaffen kannst?

Als mein Sohn vor fast drei Jahren gestorben ist, dachte ich im ersten Moment ich halte das nicht aus!
Vor ein paar Tagen erwachte ich nachts und sah plötzlich die Bilder von damals wieder vor mir, jedes Detail war präsent von dem Moment an als ich es erfuhr.
Wieder kommt dann das Gefühl "ich halte das nicht aus, glaube mir reißt es mein herz raus, bin wie benommen, stelle mir wieder und wieder die Frage WARUM und kann manchmal nur laut schreien "NEIN, ich will das nicht!" und muss lange weinen.......

Doch ich schaffte es eine Entscheidung für mich zu treffen:
Ich wollte einen Weg finden, wie ich mit dem Schmerz und der Trauer umgehen kann!!
Mit der Zeit lernte ich zu akzeptieren, dass es so ist, lernte mit den Gefühlen besser umzugehen und nahm mir die Zeit, die ich brauchte.

Ich glaube, dass der Schmerz und die Trauer immer wieder kommen und durch die unterschiedlichsten Situationen und durch plötzliche Erinnerungen ausgelöst werden können!!
Oft gibt es große Auslöser, den Geburtstag, Weihnachten oder den Todestag, manchmal ist es eher ein leises Ereignis, ein Lied, ein Name, ein Ort, ein Spiel, ein Gegenstand......und die Gefühle kommen wie aus heiterem Himmel.........

Das Wichtigste ist dann, dass du dir Zeit nimmst für dich und deinen Schmerz <3 <3 <3

Lasse die Bilder und Ereignisse zu, die in dir hoch kommen!


Lasse alle Gefühle zu und raus! 

Die Gefühle möchten sich zeigen und Raum bekommen - immer wieder und egal, was andere sagen, es sind deine Gefühle!!!

  • Heftiges Weinen ist deine tiefe Trauer, dass du für immer Abschied nehmen musstest und die Ohnmacht, dass du dich dem so völlig ausgeliefert fühlst und nichts machen kannst........
  • Schreien ist die Verzweiflung und dass wir uns so dagegen wehren, weil wir das so nicht haben wollen......... 
  • Du darfst wütend sein und sagen "warum tust du mir das an, warum lässt du mich alleine, warum fügst du mir so einen Schmerz zu" oder du haderst und bist wütend auf Gott, dass er so etwas zulässt........ 





Musik hilft mir sehr mich in den Schmerz fallen zu lassen und ich kann dann das Gefühl leichter zulassen und weinen....... Für mich ist es dabei wichtig, dass das Lied einfühlsam liebevoll ist und mir Mut macht und Hoffnung schenkt. Es berührt dann so tief, dass ich aufhören kann zu weinen und etwas anderes fühlen kann als den tiefen Schmerz - 
Einen Hauch Liebe und Dankbarkeit, dass mein Sohn 26 Jahre mein Leben bereicherte........
Zuversicht und Vertrauen, dass es etwas gibt, das wir Menschen uns nicht vorstellen können......

Wunderschöne Songs sind auch:
Wiz Khalifa "See you again"
Xavier Naidoo "Abschied nehmen"
Unheilig "So wie du bist"
Karen Taylor-Good "Precious Child"
Sarah McLachlan "In the arms of an angel"


Ich möchte dir Mut machen dich auf alle Gefühle einzulassen! Sie bringen dich nicht um und sie hören wieder auf! 
Die tief sitzenden Schmerzen möchten gerne weiter geheilt werden und das passiert, indem du dich im ersten Schritt auf sie einlässt, auch wenn es noch so schwer ist !!

Von ganzem Herzen
Angelika


PS: In meinem nächsten Artikel möchte ich dir schreiben, warum der Schmerz so unerträglich ist und welche nächsten Heilschritte möglich sind.....

Donnerstag, 2. Juni 2016

Hallo - siehst du mich ?

Jeder Mensch sehnt sich danach gesehen, beachtet und geliebt zu werden.....

Ein Kind möchte wahrgenommen und mit kleinen wie großen Problemen und Nöten gesehen werden, umarmt und getröstet.......
In einer Partnerschaft wünschen wir uns vom Partner nicht nur bemerkt, sondern mit unserem Wesen gesehen, ja sogar bewundert zu werden.....
Von der besten Freundin wünschen wir uns aufmerksames Zuhören, das Gefühl mit unserem Problem beachtet und ernst genommen zu werden.............
Vom Chef wünschen wir uns, dass er bemerkt, wie wir uns angestrengt und ein Projekt super zu Ende gebracht haben......

Und dann passiert Folgendes:
Du versuchst alles Mögliche um auf dich aufmerksam zu machen, du kleidest dich wie deine Kollegin, weil sie dafür bewundert wird, du treibst Sport, den du gar nicht magst, du bewegst sich wie andere, weil das vielleicht besser ankommt, du übernimmst eine Aufgabe, die dir keinen Spaß macht, um etwas zu beweisen, du lebst für deinen Partner vegetarisch, obwohl du lieber Fleisch isst........mit der Hoffnung "Notice me"

Ich habe dazu ein "süßes" Video gefunden :-)




Was kannst du für dich tun ?

  • Nimm dir z.B. eine Wellness-Auszeit
  • Mache etwas, von dem du weißt, dass es dir gut gelingt und du dich dafür loben kannst. Bei mir ist es Feng Shui. Wenn ich das Gefühl habe, dass mich niemand sieht, dann sorge ich für mich und gestalte eine neue Dekoration in meiner Wohnung, verändere etwas, ordne und räume auf. Kreativ sein ist etwas, das ich an mir liebe <3!! Dadurch schenke ich mir selbst Beachtung, kann die gute Idee und meine Kreativität sehen und mich dafür sehr leicht loben ;-)
  • Versuche etwas ganz anderes zu machen, schau dir einen Film an oder mache Sport. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf ein anderes Thema, wenn du fest hängst
  • Schau dich selbst längere Zeit im Spiegel an, schenke dir selbst Beachtung und finde etwas, das dich ausmacht und worauf du stolz bist - und da findest du gaaaanz bestimmt etwas !!!!!
  • Versuche dich selbst wichtig zu nehmen mit deinen Wünschen und Bedürfnissen
  • Auch wenn du an manchen Stellen noch nicht das Passende für dich gefunden - macht nichts, trau dich weiter zu suchen und finde heraus, wer du bist und was du leben möchtest und dann                                    steh auch dazu !! Denn - authentisch sein strahlst du aus und das spüren andere!!
  • Natürlich ist das "Loslassen", wie man auch im Video sieht, das Beste. Aber oft klappt es nicht. Dann steh zu deiner Sehnsucht

Ich möchte so gerne beachtet/ gesehen werden 
und lass das Gefühl zu
Ich bin so traurig, dass es niemanden gibt, der mich beachtet/ sieht :-(((


Für mich ist es ganz normal, dass es strubbelige Phasen im Leben gibt, in denen du gerne so richtig gesehen werden willst, in denen du dir Anerkennung und Bestätigung wünschst, dass du so in Ordnung und liebenswert bist, wie du bist....

Viel Freude auf der Entdeckungs-Reise zu DIR ;-)! Es muss keine Schwerstarbeit sein dich kennen zu lernen, es darf Spaß machen......

Herzlichst 
Angelika